artisanne

die einzige fährte, ein faden ...

feuer



fest: nicht von aussen,
von innen,
nicht taubheit, ein weiter,
das keine rückkehr verspricht.


formen
nicht zu bestimmen, spiralen
eines künftigen tanzes? oder die umrisse dessen,
was sich aufhebt und schwindet? die wellen erschaffen
und zerstören ein leuchtendes muster,
das die möwen erforschen;
die bahn der weissfische taucht
und steigt wieder auf in gebrochenen winzigen ringen.


hier
kann nicht die rede sein von den dingen,
die verschwunden oder vergessen oder unkenntlich sind;
es bleibt nur die liebe oder ihr schatten,
das mal von einem weggetragenen licht,
die einzige fährte, ein faden,
zu verfolgen von weitem wie ein
kaum möglicher flug
hoch imstande vielleicht
durch den schneesturm zu dringen und durch
die dicke hülle des himmels. jetzt ist die reise
stumm.



fabio pusterla aussolange zeit bleibt



feuer1


happy birthday nach deutschland, ins seeland und nach singapur.

30.1.12 17:33

Letzte Einträge: tempo ..., chatzeöigli ..., wertvoll ..., farbton ..., die welt ist schön ..., vergissmeinnicht ...

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Karin A. (1.2.12 13:55)
Wow! Ich find' fast keine Worte - diese Perle ist ein Traum!
Herzlich Karin

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