artisanne

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katzen ...

schwarz-weiss



ich liebe die katzen, weil ich mein heim geniesse und sie nach einer weile dessen sichtbare seele werden.


jean cocteau



schwarz-weiss1

3 Kommentare 1.2.11 17:33, kommentieren

wasser ...

blau


wir sind alle wasser aus verschiedenen flüssen.
das macht es so leicht, sich zu treffen. wir sind alle
wasser in diesem weiten ozean.

yoko ono



blau1

4 Kommentare 4.2.11 14:15, kommentieren

aufwärts ...

bergauf


es geht weiter aufwärts ...und dem frühling entgegen.


bergauf1

gestern haben wir die gunst der stunde genutzt und sind ins emmental gefahren. ein prachtspanorama bot sich oben auf der Lueg an. rundumsicht mit den alpen und dem jura. herrlich. und es geht nicht nur gesundheitlich bergauf, es ging auch ganz ordentlich den hügel bergauf:-) die bilder einmal mehr von meinem liebsten gemacht.

und in eigener sache: ganz vieles blieb liegen die letzten 4 monate. auch mails. jetzt wos wieder aufwärts geht werde ich mich bemühen in meine mails etwas ordnung zu bringen und mails zu beantworten. seid nachsichtig mit mir ... ich bin auch in gesundem zustand nicht die wilde mailschreiberin:-)

4 Kommentare 7.2.11 17:27, kommentieren

krokus ...

krokus



krokus, vom gastlichen
tisch aus gesehn:
zeichenfühliges
kleines exil
einer gemeinsamen
wahrheit


paul celan



krokus1

2 Kommentare 9.2.11 15:45, kommentieren

wolken ...

zart1


Mit der Beschreibung der Wolken
müsst ich mich eilen –
schon im Bruchteil eines Moments
sind sie nicht mehr die, sind sie andere.


Ihre Eigenschaft ist,
sich in Formen, Schattierungen, Posen, im
Wechselspiel
niemals zu wiederholen.

Nicht beschwert mit dem Erinnern von nichts,
erheben sie sich müchelos über die Fakten.

Was wären das schon für Zeugen,
sie zerwehen sofort in jede Richtung.

Verglichen mit Wolken
erscheint das Leben verwurzelt,
fast schon dauerhaft und beinahe ewig.

Neben den Wolken
sieht der Stein sogar aus wie ein Bruder,
auf den man sich verlassen kann,
doch sie, nun ja, sind ferne und scheue Kusinen.

Mögen die Menschen sein wie sie wollen,
und dann der Reihe nach jeder von ihnen sterben,
sie, die Wolken, geht das nichts an, alles.

Über deinem ganzen Leben
und über meinem, noch nicht ganzen,
paradieren sie protzend wie einst permanent.
Sie sind nicht verpflichtet, mit uns zu vergehen.
Sie fliessen, ohne dass wir sie sehen.



Wisława Szymborska



zart



zart2

10.2.11 15:08, kommentieren

der pfau ...

feder


Der Pfau

Ich bin ein Pfau.
In meinen weissen Schwingen
fängt sich das Schleierlicht der Sonne ein.
Und alle Frauen, die vorübergingen,
liebkosten mit dem Blick den Silberschein.


Ich weiss, dass ich sehr schön bin.
Meine Federn
auf meinem Kopf stell ich oft kapriziös ...
Ich hab das weisseste von allen Pfauenrädern;
ich bin sehr teuer, selten und nervös.


Ich habe leider ziemlich grosse Krallen,
und wenn ich fliege, sieht es kläglich aus.
Doch, wer mich liebt, dem werde ich gefallen,
und alle Welt steht vor dem Vogelhaus.


Klug bin ich nicht. Klugheit ist nicht bei allen,
viel liegt nicht hinter meiner Vogelstirn.
Ich will gefallen – immer nur gefallen –
Ich bin ein schöner Pfau. Ich brauche kein Gehirn.


Nur singen darf ich nicht. Das ordinäre
Gekrächz ist nicht zu sehen – wie mein Bildnis zeigt.
Ich bin ein Pfau.
Und eine schöne Lehre:
Wer dumm und schön ist, setzt sich. Siegt. Und schweigt.



Kurt Tucholsky


feder1

5 Kommentare 12.2.11 15:27, kommentieren

work in progress ...

work1


jedes leben berst sich selbst in tausend phasen,
und wer dies verhindern will, der stellt schnell fest,
dass ein leben sich im zaum nicht halten lässt,
weil es fortschritt will und stets bewegend bleibt,
die zeiten ändern sich – und tausend dieser phrasen
sind wahrer, als man meint, wenn man das sein beschreibt.



Aron Ekstein aus dem gedicht "veränderung"


work


nachdem ich letztes jahr kaum an märkten und ausstellungen war, werde ich im 2011 gelegentlich "on tour" sein mit meinen perlen.

der anfang macht die osterausstellung beim schloss jegenstorf. zum 5. mal werde ich dabei sein und freue mich darauf, dass grad dieser schöne ort der wiedereinstieg sein wird.
die osterausstellung findet vom 9. - 17. april statt.

auch in luzern werde ich wieder mit dabei sein auf dem handwerksmarkt. ab juni jeden ersten samstag im monat. genaue daten folgen noch.

wertheim - das glasperlensymposium.
ich freue mich auch da wieder mit dabei zu sein.
24. und 25. september 2011


work2

1 Kommentar 13.2.11 12:43, kommentieren