artisanne

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wertvoll......

schwarz august 07 007

Eine weise Frau reiste durch die Berge.
Eines Tages fand sie dort in einem Bachlauf einen sehr,
sehr wertvollen Stein.

Am nächsten Tag traf sie einen anderen Wanderer.
Der Mann war hungrig und die weise Frau öffnete ihre Tasche,
um mit ihm ihr Brot zu teilen.
Der Wanderer sah den wundervollen Stein in der Tasche.

"Gib mir den Stein" sagte er.

Die Frau reichte dem Mann ohne jedes Zögern den Stein.
Der machte sich schnell davon, denn ihm war klar,
dass der Stein sehr, sehr wertvoll war
und dass er nun den Rest seines Lebens
sorgenfrei verbringen konnte.

Einige Tage später kam der Mann jedoch zurück zu der weisen Frau
und gab ihr den Stein wieder.

"Ich habe nachgedacht." sagte er. "Ich weiß, wie wertvoll dieser Stein ist.
Aber ich gebe ihn dir zurück.
Das tue ich in der Hoffnung,
dass du mir etwas viel Wertvolleres dafür schenken kannst.
Bitte gib mir etwas davon, was es dir möglich machte,
mir diesen Stein zu schenken."

VerfaserIn mir unbekannt

1 Kommentar 11.8.07 23:11, kommentieren

sonnenaufgang......

sonne august 07 022

Ich hab' ein zärtliches Gefühl
Für jeden Nichtsnutz, jeden Kerl
Der frei umherzieht ohne Ziel
Der niemand's Knecht ist, niemand's Herr

Ich hab' ein zärtliches Gefühl
Für den, der seinen Mund auftut
Der Gesten gegenüber kühl
Und brüllt, wenn's ihm danach zumut

Ich hab' ein zärtliches Gefühl
Für den, der sich zu träumen traut
Der, wenn sein Traum die Wahrheit trifft
Noch lachen kann - wenn auch zu laut

Ich hab' ein zärtliches Gefühl
Für jede Frau, für jeden Mann
Für jeden Menschen, wenn er nur
Vollkommen wehrlos lieben kann

Herman Van Veen

schwarz august 07 020

ich wünsche allen die nach der sommer-pause hierher gefunden haben, morgen einen guten start in die neue woche und einen sonnenaufgang der innen und aussen wärmt.

3 Kommentare 12.8.07 19:10, kommentieren

fragil.....

wã¼rfel august 07 021

Wie ein Schmetterling

Das Glück ist wie ein Schmetterling", sagte der Meister. "Jag ihm nach, und er entwischt dir. Setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder." "Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?" "Hör auf, hinter ihm her zu sein." "Aber gibt es nichts, was ich tun kann?" "Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst."

aus "Zeiten des Glücks" von Anthony de Mello

2 Kommentare 13.8.07 17:25, kommentieren

umarmung....

wã¼rfel august 07 009

Was verstehen Sie unter "Erlebnis"?
Eine Grachtenfahrt, ein sexuelles Abenteuer?

Manchmal, zum Beispiel,
saß ich einfach auf einem Stuhl,
hörte Worte,
gesprochen vor langer Zeit.

Und ich schloss die Augen
und umarmte jemanden,
der nicht da war.
Noch verschiedenes
dieser Art.

Rainer Malkowski

14.8.07 17:04, kommentieren

irgendeinisch.....

feuer august 07

Irgend wenn chunnt meh immer ah.
Irgend einisch geits gäng wieder wiiter.
Du chasch no so töif ir Sauce stah irgend wenn chunnt mä immer a.
Irgend wo geit ä türe uf, villicht nur e ganz schmale spaut.
Öper steit uf irgend öpppis druf
Irgend wo geit e Türe uf

Irgend einisch fingt ds Glück eim
Irgend wo ufemä Parkplatz
U plötzlech schmöckts wieder wie Deheim
Irgend einisch fingt ds Glück eim

Irgend wenn weisch wär d bisch
Irgend wenn weisch genau wo d härä ghörsch
Irgend öper steut äs 2. Tassli ufe Tisch
Irgend wenn weisch wär d bisch

Irgend einisch fingt ds Glück eim
Irgend are Bushautsteu
U plötzlech schmöckts wieder wie Deheim
Irgend einisch fingt ds Glück eim

Irgend wo geit e Türe uf
Irgend einisch geits gäng wieder wiiter.
Öper steit uf irgend öpppis druf
Irgend wo geit e Türe uf

Irgend einisch fingt ds Glück eim
Irgend wo ufemne Chuchitisch
U plötzlech schmöckts wieder wie Deheim
Irgend einisch fingt ds Glück eim

Irgend einisch fingt ds Glück eim
Irgend einisch fingt ds Glück eim

von züri west

3 Kommentare 15.8.07 22:58, kommentieren

ein stück vom himmel.....

himmel

......Ein Stück vom Himmel
ein Platz von Gott,
ein Stuhl im Orbit.
Wir sitzen alle in einem Boot.
Hier ist dein Heim,
dies ist dein Ziel.
Du bist ein Unikat,
das sein eigenes Orakel spielt.
Es wird zu viel geglaubt,
zu wenig erzählt.

Es sind Geschichten,
sie einen diese Welt.
Nöte, Legenden, Schicksale, Leben und Tod,
glückliche Enden, Lust und Trost.

Hier ist dein Heim,
dies unsere Zeit.
Wir machen vieles richtig,
doch wir machen's uns nicht leicht
Dies ist mein Haus,
dies ist mein Ziel.

Wer nichts beweist,
der beweist schon verdammt viel.

Es gibt keinen Feind, es gibt keinen Sieg.
Nichts kann niemand verleiden,
keiner hat sein Leben verdient.
Es gibt genug für alle,
es gibt viel schnelles Geld,
wir haben raue Mengen,
und wir teilen diese Welt,
und wir stehen in der Pflicht.

Die Erde ist freundlich,
warum wir eigentlich nicht?
Sie ist freundlich,
warum wir eigentlich nicht?

Herbert Grönemeyer

himmel1

16.8.07 19:09, kommentieren

feuerspirale....

feu-rouge august 07 043

Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir es nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.

Albert Schweitzer

1 Kommentar 17.8.07 22:32, kommentieren